Leerstehend
Burg Schneidlingen

Am östlichen Rand des Dorfes Schneidlingen im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt befindet sich die Burg Schneidlingen, eine Kastellburg. Ursprünglich als Wasserburg konzipiert, sind ihre Strukturen erhalten.
Geschichte+
Die Errichtung der Burg Schneidlingen erfolgte wahrscheinlich zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Ihre erste urkundliche Erwähnung datiert auf die Jahre 1324/25, als sie dem Besitz des Bistums Halberstadt zugerechnet wurde. Im 14. und 15. Jahrhundert wechselte die Anlage mehrfach den Besitzer durch Verpfändungen und verfiel zusehends. Im Jahr 1604 erwarb das Domkapitel Halberstadt die Burg und das zugehörige Amt im Tausch vom Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel. Zwischen 1611 und 1620 erfuhr die Kernburg sowie die große Vorburg unter der Leitung von Matthias von Oppen eine Umgestaltung zu einem landwirtschaftlichen Mustergut. Nach der Enteignung durch die Kommunisten im Jahr 1945 diente die Anlage in der DDR-Zeit als Kindergarten und Altenheim, bevor sie danach verfiel. Seit Mitte der 1990er Jahre kümmert sich ein Burgverein um Pflege und Restaurierung.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.8938, 11.4455