Kulturelle Veranstaltungen
Burg Satzvey

Am nordöstlichen Rand der Eifel in Mechernich-Satzvey liegt die Wasserburg Satzvey. Sie gilt als eines der besterhaltenen Beispiele rheinischen Burgenbaus in seiner ursprünglichen Form.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Satzvey reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle ein befestigter Fronhof existierte, der von einem Geschlecht namens Vey verwaltet wurde. Diese Familie war für die Ländereien des Benediktinerinnenstifts Dietkirchen zuständig. Im Jahr 1368 wurde Otto von Vey vom Kölner Erzbischof Engelbert III. von der Mark mit Satzvey belehnt. Als die männliche Linie der Familie Vey erlosch, ging die Vogtei und die Burg 1391 an Heinrich von Krauthausen über, der durch Heirat mit Ottos Enkelin verbunden war. Er ließ 1396 das erste, gotische Burghaus errichten. Im 15. Jahrhundert wurden die Verteidigungsanlagen durch ein Torhaus mit Doppeltürmen, einen Zwinger und eine verstärkte Vorburg erweitert. Nach wechselnden Besitzern gelangte die Burg 1561 durch Usurpation an Wilhelm Spies von Büllesheim. Nach einer Besetzung durch Herzog Wilhelm V. von Jülich im Jahr 1578 musste der Burgherr Spies von Büllesheim sowohl dem Herzog als auch dem Kölner Erzbischof den Treueeid leisten. Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Vogtei zu einem reichsunmittelbaren Herrschaftssitz. 1747 erwarb Karl Otto von Gymnich die Burg. Die Unterherrschaft Satzvey ging 1794 verloren, und die Burg wurde zu einem landtagsfähigen Rittergut.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=568
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.6199, 6.7068