Die Burg kann besichtigt werden
Burg Riom

Die Burg Riom, eine Burganlage des Kantons Graubünden, ist ein Beispiel spätmittelalterlicher Profanarchitektur und heute ein Kulturort.
Geschichte+
Die Ursprünge der Anlage reichen bis in die Mitte des 9. Jahrhunderts zurück, als an diesem Ort ein Königshof existierte. Um 1240 wird den Herren von Wangen-Burgeis der Bau der Burg Riom zugeschrieben. Diese Herrschaft stieß jedoch auf Widerstand des Bistums Chur, da sie dessen Zugang zu Passrouten und Besitztümern bedrohte. Im Jahr 1258 verkaufte Berall von Wangen-Burgeis die Burg unter mutmaßlichem Druck an den Bischof von Chur. Fortan diente Riom als Sitz der Landvögte, die im Oberhalbstein die hohe Gerichtsbarkeit ausübten. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Burg mehrfach verpfändet. Nach dem Loskauf des Tals von bischöflichen Rechten im Jahr 1552 verlor die Burg ihre politische Bedeutung und war nach dem 16. Jahrhundert unbewohnt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 46.6092, 9.5843