Privatbesitz
Burg Riedheim

Am östlichen Rand von Riedheim, einem Ortsteil der Gemeinde Hilzingen, liegt die Burg Riedheim, auch bekannt als Burgstall. Die Anlage im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg ist heute in Privatbesitz und zeichnet sich durch ihren Wohnturm aus.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Riedheim reichen ins 13. bis 14. Jahrhundert zurück, als sie von den Herren von Randegg erbaut wurde. Es wird angenommen, dass die Burg im Schweizer Krieg Beschädigungen erlitt. Um das Jahr 1500 wurde der Wohnturm aufgestockt und das Hofportal erweitert. Im Jahr 1518 war Hans von Schellenberg Eigentümer der Burg, gefolgt von Konrad Vintler von Plätsch im Jahr 1609. Im Jahr 1601 ging der Besitz an Erzherzog Leopold von Österreich über, bevor er 1735 durch Verkauf an das Kloster Petershausen gelangte. Nach der Säkularisation im Jahr 1803 fiel die Burg an die Markgrafen von Baden und wurde 1841 an die Gemeinde Riedheim veräußert. Nach einem Teileinsturz des Turmdachs im Jahr 1951 wurde das Dachgeschoss 1957 wiederhergestellt. Zwischen 1976 und 1978 erfolgte eine Restaurierung der Anlage.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Riedheim_%28RS%29_DSC02475.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.7642, 8.7508