Privatbesitz
Burg Rheinstein
Die Burg Rheinstein, eine Spornburg im oberen Mittelrheintal, ist ein Beispiel für die Rheinromantik des 19. Jahrhunderts und seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Rheinstein reichen bis ins frühe 14. Jahrhundert zurück, als sie als Vaitzburg oder Fautsburg errichtet wurde. Dendrochronologische Untersuchungen datieren den Baubeginn auf 1316/17. Erstmals 1323 als Mainzer Besitz erwähnt, diente sie der Überwachung des Wiederaufbauverbots der nahegelegenen Burg Reichenstein, die 1286 zerstört worden war. Nach einer zweiten Ausbauphase um 1330 und einer weiteren im späten 15. Jahrhundert verlor die Burg ihre strategische Bedeutung. Ende des 16. Jahrhunderts begann der Verfall, und im Pfälzischen Erbfolgekrieg entging sie aufgrund ihres baufälligen Zustands einer Sprengung. Im Jahr 1823 erwarb Prinz Friedrich von Preußen die Ruine und ließ sie von 1825 bis 1829 im Stil der Rheinromantik wiederaufbauen, wobei sie ihren heutigen Namen erhielt. Eine dritte Ausbauphase von 1839 bis 1844 ergänzte die Schlosskapelle und das Schweizerhaus. Nach wechselnden Besitzern aus dem preußischen Adel wurde die Burg 1975 von Opernsänger Hermann Hecher erworben und saniert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 49.9932, 7.8581