Privatbesitz
Burg Rheineck

Die Burg Rheineck, eine Höhenburg in Rheinland-Pfalz, steht oberhalb von Bad Breisig am linken Rheinufer. Ihre Geschichte reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Rheineck liegen in einer Anlage aus dem 11. Jahrhundert, die von den rheinischen Pfalzgrafen errichtet wurde und das Zentrum der Burggrafschaft Rheineck bildete. Im 12. Jahrhundert nannte sich Otto von Salm als erster „Graf von Rheineck“. Nach ihrer Zerstörung im Jahr 1151 durch König Konrad III. beanspruchte der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel die Burg als Bestandteil seines Herrschaftsgebiets. Um den Ambitionen des Pfalzgrafen Konrad von Hohenstaufen zuvorzukommen, befahl Rainald 1166 die Besetzung und den Wiederaufbau der Burg, wodurch ein drohender Bürgerkrieg verhindert wurde. Um 1180 wurde das Rittergeschlecht von Ulmen mit der Burg belehnt, das später den Namen von Rheineck annahm. Nach dem Aussterben dieser Familie im Jahr 1539 ging die Burggrafschaft an die Freiherren von Warsberg und später an die Grafen von Sinzendorf über. In den 1830er-Jahren erfolgte ein Wiederaufbau der Burg auf dem alten Grundriss, nachdem sie mehrfach zerstört worden war.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
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Lage: 50.4959, 7.3130