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Burg Reichenstein

Die Burg Reichenstein, auch als Falkenburg bekannt, liegt im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Diese Festung, auf einem Bergvorsprung am östlichen Abhang des Binger Walds gelegen, ist ein Beispiel neugotischer Architektur und beherbergt heute ein Hotel, ein Museum und ein Restaurant.
Geschichte+
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg Reichenstein im Jahr 1213, als Philipp III. von Bolanden durch die Reichsabtei Kornelimünster als Vogt eingesetzt wurde. Nach einer umstrittenen Eroberung im Jahr 1253 ist gesichert, dass König Rudolph von Habsburg die Burg 1282 belagerte, einnahm und zerstörte, woraufhin ein Wiederaufbauverbot erlassen wurde. Ab 1290 im Besitz der Pfalzgrafen, die sie 1344 an Kurmainz abtraten, erfolgte ein schneller Neubau. Dieser umfasste eine doppelte Ringmauer, einen rechteckigen Wohnturm und einen Innenhof, ergänzt durch eine nördlich vorgelagerte Vorburg. Im Jahr 1397 verschanzte sich der gewählte Erzbischof Gottfried von Leiningen auf der Burg, nachdem der Papst Johann II. von Nassau zum Erzbischof von Mainz ernannt hatte. Durch Verhandlungen konnte eine erneute Zerstörung abgewendet werden. Ab dem 16.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:BurgReichensteinR-01.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.0051, 7.8535