Museum
Burg Raeren

Die Burg Raeren, auch als „Untere Burg“ bekannt, ist eine Wasserburg in der belgischen Ortschaft Raeren, nahe der deutschen Grenze. Sie beherbergt heute ein Töpfereimuseum.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Raeren reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück, als ein nahezu quadratischer Wohnturm mit zwei Geschossen errichtet wurde. Archäologische Funde belegen eine Eisenerz-Schmelzhütte an diesem Ort um 1300. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Anlage 1425 als Lehen des Aachener Marienstifts, umgeben von Gräben und Teichen. Im Jahr 1552 gelangte die Burg in den Besitz von Johann von Lomont. Sein Nachfahre Philipp von Lomont ließ die Anlage ab 1583 nach einem Küchenbrand erweitern, wobei Wehrmauern, Wirtschaftsflügel und Ecktürme aus Blaustein hinzugefügt wurden, was ihr den heutigen rechteckigen Grundriss verlieh. Im frühen 18. Jahrhundert erfolgten unter Peter Joseph de Nys Umbauten im romantischen Stil.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.6786, 6.1207