Museum
Burg Rabenstein

Die Burg Rabenstein in Chemnitz-Rabenstein ist die kleinste mittelalterliche Burg Sachsens. Sie steht auf einem Schieferfelsen und ist heute als Museum Teil des Schlossbergmuseums Chemnitz.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Rabenstein reichen vermutlich bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die deutsche Ostbesiedlung und die Erschließung des Erzgebirges begannen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Höhenburg im Jahr 1336. Damals war sie wesentlich größer, umgeben von einer 180 Meter langen Ringmauer, die ein Areal von zwei Hektar umschloss und durch einen Wassergraben geschützt war. Im Jahr 1375 erwarb das Benediktinerkloster Chemnitz die Burg von den Herren von Waldenburg, was zu einer zehnjährigen Fehde mit den Wettinern führte, bevor der Kauf 1396 bestätigt wurde. Nach einem Brand um 1480, der Teile der Anlage zerstörte, erfolgte ab 1483 der Wiederaufbau. Im Zuge der Klosterauflösung gelangte die Burg 1546 in den Besitz der Wettiner, die sie ungenutzt ließen, woraufhin sie verfiel.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 50.8331, 12.8182