Privatbesitz
Burg Raabs
Auf einem Felsrücken über der Stadt Raabs an der Thaya in Niederösterreich steht die langgezogene Höhenburg Raabs. An diesem Ort, wo die Deutsche und die Mährische Thaya zusammenfließen, präsentiert sich die Anlage.
Geschichte+
Die früheste Besiedlung im Raum Raabs lässt sich durch eine 1992 entdeckte Burganlage in der Flur Sand nachweisen. Dendrochronologische Daten des Nordwalls belegen eine Umwehrung und Besiedlung eines 0,7 Hektar großen Areals zwischen 926 und 929. Diese Anlage, vermutlich eine befestigte slawische Siedlung, wurde nach einer Brandkatastrophe, möglicherweise durch ungarische Überfälle, bereits nach wenigen Jahrzehnten wieder aufgegeben. Schriftliche Quellen zur Burg Raabs setzen erst um 1100 ein, als ein Burgherr „Gotfridi admissus in castrum Racouz“ in der Chronik Cosmas von Prag erwähnt wird. Die Burg spielte eine Rolle in den Konflikten des 11. Jahrhunderts im böhmisch-mährischen Raum. Gottfried II. von Raabs beherbergte einen mährischen Přemysliden, was zu einer Belagerung der Burg durch Herzog Bratislaus von Böhmen führte. Im 12.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Maciek Wegrzyn
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Lage: 48.8470, 15.4901