Privatbesitz
Burg Pürnstein

Im Mühlviertel nahe Neufelden steht die Burg Pürnstein, eine der am besten erhaltenen Wehranlagen Oberösterreichs, hoch über der Großen Mühl. Ihre Geschichte reicht bis ins frühe 11. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Erstmals erwähnt wurde eine Wehranlage an diesem Standort im Jahr 1010 als bischöfliche Burg der Passauer. Im Jahr 1170 trat Alram de birchenstaine als erster dokumentierter Besitzer auf, ein Ministeriale der Blankenberger. Im 13. Jahrhundert gelangte die Burg in den Besitz des Hochstifts Passau, das sie durch Burggrafen verwalten ließ, aber aus Geldnot oft verpfänden musste. Zwischen 1309 und 1311 wurde Jakob de Strachner als Lehensnehmer genannt. Nach mehreren Besitzerwechseln, darunter Hans von Kapellen und Dietrich von Harrach, ging die Burg 1344 an Ulrich III. von Tannberg über. Ab 1455 erweiterten die Starhemberger die Anlage zur heutigen Oberen oder Neuen Burg, wobei ein Großteil der ursprünglichen Bausubstanz abgetragen und eine neue Festungsanlage errichtet wurde. Die Burgkapelle wurde am 20. Juli 1449 geweiht. 1493 vermachte Balthasar von Starhemberg die Burg seinem Vetter Gregor. Im Jahr 1526 diente Pürnstein als Fluchtburg vor den Türken.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:P%C3%BCrnstein_1_Gesamt.jpg
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Lage: 48.5019, 14.0125