Die Burg kann besichtigt werden
Burg Pottenstein

Die Burg Pottenstein ist eine Höhenburg über der gleichnamigen Stadt Pottenstein in Bayern. Sie ist eine der ältesten Burgen der Fränkischen Schweiz.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Pottenstein reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück. Um 1050 befand sich der Ort Pottenstein im Besitz von Markgraf Otto von Schweinfurt und ging nach dessen Tod 1057 an seine Tochter Judith über. Sie heiratete Pfalzgraf Botho von Kärnten, der sich ab 1070 „comes de Potensteine“ nannte. Die Gründung der Burg, deren Name „Stein des Botho“ bedeutet, wird auf die Jahre zwischen 1057 und 1070 datiert und diente der Sicherung des Gebiets zwischen Obermain und Pegnitz. Botho verstarb 1104 kinderlos, und die Burg gelangte noch zu seinen Lebzeiten in den Besitz des Bistums Bamberg. Im 12. Jahrhundert diente sie Bischof Otto I. als Aufenthaltsort und wurde später von einem Ministerialengeschlecht verwaltet, das sich nach der Burg benannte. Zwischen 1227 und 1228 weilte die Heilige Elisabeth von Thüringen vorübergehend auf der Burg. Im Bauernkrieg 1525 wurde die Burg geplündert, aber nicht niedergebrannt, um die darunterliegende Stadt zu schützen. Schwere Schäden erlitt sie jedoch im Zweiten Bundesständischen Krieg 1553 durch markgräfliche Truppen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Peter Schneider
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Lage: 49.7698, 11.4084