Die Ruine kann besichtigt werden
Burg Oschersleben
Die einstige Niederungsburg Oschersleben wurde als strategischer Punkt zur Sicherung eines Übergangs über das Große Bruch errichtet. Heute sind nur noch Teile der Anlage erhalten.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Oschersleben datiert auf das Jahr 1205, wobei ihre Ursprünge vermutlich noch weiter zurückreichen. Die Anlage, die aus einer Kernburg und einer nördlich gelegenen Vorburg bestand, diente den Bischöfen von Halberstadt als Besitz, wurde jedoch wiederholt verpfändet, unter anderem an das Erzstift Magdeburg und die Grafen von Regenstein. Im Jahr 1545 ließ Kardinal Albrecht die Burg erneuern und erweitern, wobei ein viergeschossiges Wohnhaus im Renaissancestil entstand. Nach dem Übergang an Brandenburg im Jahr 1648 wurde die Burg zu einer Domäne. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss abgetragen und als Speicher neu errichtet, wobei Teile des alten Materials wiederverwendet wurden.
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Lage: 52.0242, 11.2250