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Burg Orsbach

Die Burg Orsbach, eine mittelalterliche Burganlage in Aachen-Orsbach, hat eine Geschichte, die bis in die karolingische Zeit zurückreicht. Ursprünglich als Teil eines königlichen Landgutes entstanden, diente sie später als Überwachungsposten an der Handelsroute von Aachen nach Maastricht und war Teil der Aachener Landwehr.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Orsbach werden in der karolingischen Zeit vermutet. Ab dem 13. Jahrhundert ist die Ministerialenfamilie van Orlosberg als Erblehensinhaber nachweisbar. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts entstand neben Wirtschaftsgebäuden und einer kleinen romanischen Kirche eine Befestigungsanlage. Ihr Turm fungierte als einer der acht Melde- und Überwachungstürme des Aachener Reiches und war ab 1453 Teil der Landwehr des Aachener Landgrabens. Die Familie van Orlosberg, später Milles genannt (abgeleitet von „miles“ = Ritter), besaß die Burg. Bis zum Einmarsch der Franzosen im Jahr 1792 diente die Anlage als Wachturm. Die Franzosen rissen 1803 die Kapelle ab, verschonten aber die Burg. Nach wechselnden Besitzern, baulichen Veränderungen und einer Nutzung als Gastwirtschaft verfiel die Burg. Erst nach dem Verkauf an einen Architekten im Jahr 1968 wurde sie umfassend restauriert und in einen möglichst ursprünglichen Zustand zurückversetzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=845
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Lage: 50.7985, 5.9963