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Burg Oberstaad

Die Burg Oberstaad, auch als Schloss Oberstaad bekannt, liegt an der südlichsten Spitze der Halbinsel Höri. Direkt am Ufer des Untersees im Landkreis Konstanz gelegen, befindet sie sich in der baden-württembergischen Gemeinde Öhningen.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Oberstaad reichen vermutlich bis ins Jahr 1200 zurück, als sie von den Herren von Hohenklingen errichtet wurde. Zwischen 1230 und 1250 erfolgte mutmaßlich der Bau des Palas. Eine erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1446, als die Burg nach Albrecht von Klingenberg in den Besitz von Konrad Egli zu Herdern überging. Im März 1499 wurde die Anlage während des Schweizerkrieges durch einen Brand schwer beschädigt, jedoch anschließend wieder aufgebaut. Zwischen 1608 und 1609 wurden die Wohnräume erneuert. Nach Besitzern, darunter das Kloster Muri und Adelsfamilien wie die von Kiebenfels, Rüpplin von Kefikon und Meyer, erwarb Freiherr Karl Alexander Ifflinger von Granegg die Burg im Jahr 1793.
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Lage: 47.6527, 8.8935