Kulturzentrum
Burg Niederroßla
Die Wasserburg Niederroßla, im Ortsteil Niederroßla der Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße gelegen, dient heute als Kulturzentrum.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Niederroßla reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Teilung der einstigen Ortschaft Nieder- und Oberroßla stattfand. Vermutlich wurde die Wasserburg in dieser Zeit errichtet, wobei ein Edelfreier Dietmar von Roßla, erstmals 1119 erwähnt, als wahrscheinlicher Erbauer gilt. Im Jahr 1371 ging die Anlage nach dem Aussterben der ursprünglichen Familie in den Besitz derer von Vitzthum über. Diese verloren die Burg 1447 im Sächsischen Bruderkrieg. Anschließend übernahm Herzog Wilhelm III. von Sachsen die Burg und richtete dort ein Rechnungs- und Justizamt ein. Nach seinem kinderlosen Tod 1482 fiel der Besitz an seine Neffen Ernst und Albrecht. Durch die Leipziger Teilung 1485 gelangte die Burg an die Ernestiner und verblieb auch nach der Wittenberger Kapitulation 1547 in deren Besitz. Im Zuge der Erfurter Teilung 1572 wurde sie Teil des Herzogtums Sachsen-Weimar und 1603 des Herzogtums Sachsen-Altenburg. Nach dem Aussterben der Linie Sachsen-Altenburg im Jahr 1672 kehrte die Burg zu Sachsen-Weimar zurück.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 51.0364, 11.4844