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Burg Nideggen
Auf etwa 329 Metern über dem Meeresspiegel in der Region Düren, Nordrhein-Westfalen, steht die Burg Nideggen, ein Wahrzeichen der gleichnamigen Stadt. Diese rechteckige Höhenburg war einst der Stammsitz der Grafen und Herzöge von Jülich und galt im Mittelalter als nahezu uneinnehmbar.
Geschichte+
Die Grafen von Jülich begannen den Bau der Burg Nideggen im Grenzgebiet zur Herrschaft Monschau, um ihre ererbten Ländereien gegen die Interessen des Kölner Erzbischofs zu sichern. Den Grundstein für den Bergfried legte Wilhelm II. im Jahr 1177. Dieser wurde in Sichtweite zur Reichsburg Berenstein errichtet, deren Steine später für den Ausbau des Nidegger Burgturms verwendet wurden. Wilhelm III. und seine Nachfolger führten den Bau fort und gerieten ebenfalls in Konflikt mit Kurköln. So ließ Wilhelm IV. im Jahr 1242 den Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden für neun Monate im Burgverlies einkerkern. Auch Herzog Ludwig von Bayern und Konrads Nachfolger Engelbert II. von Falkenburg erlebten hier Gefangenschaft. Unter Gerhard von Jülich wurde die Siedlung „Nydeckin“ gegründet, der er 1313 das Stadtrecht verlieh. Ab 1340 erweiterten Wilhelm V. und Herzog Wilhelm I. die Anlage erheblich, indem sie einen der größten Paläste im Rheinland errichteten. 1356 wurde Burg Nideggen zum Hauptsitz des Geschlechts.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.6886, 6.4772