Privatbesitz
Burg Neuhaus
In Neuhaus-Schierschnitz in Thüringen erhebt sich die Burg Neuhaus. Ursprünglich im 13. Jahrhundert errichtet, diente sie einst als Sitz des Adelsgeschlechts der Schaumberger und sicherte deren Interessen in der Region ab.
Geschichte+
Die Entstehung der Burg Neuhaus wird im 13. Jahrhundert vermutet, als sie als „Newe Hus“ der Herren von Schaumberg diente. Diese nutzten die Anlage, um ihre Herrschaftsansprüche gegenüber den Vicedomini von Würzburg zu sichern und einen wichtigen Handelsweg zu kontrollieren. Um 1310 war die Burg Allodialbesitz des Eberhard von Schaumberg, bevor sie 1317 an die gefürstete Grafschaft Henneberg überging, wobei die Schaumberger Lehnsmänner blieben. Die Burg war auch Sitz eines kleinen Gerichtsbezirks. Im Jahr 1355 wurde sie nach der Übernahme der Pflege Coburg durch das Haus Wettin zur Vogtei sowie zum Justiz- und Verwaltungssitz des sächsischen Amtes Neuhaus. Unter den Amtmännern von Gottsmann wurde die Burg Neuhaus zu deren Mannlehen. Nach dem Aussterben der Gottsmanns fielen Burg und Amt an das Herzogtum Sachsen-Coburg.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.3145, 11.2440