Privatbesitz
Burg Neu-Bechburg

Auf einem Felsband bei Oensingen im Kanton Solothurn in der Schweiz steht die Burg Neu-Bechburg. Sie hat eine gut erhaltene Struktur und einen fast 30 Meter hohen Bergfried.
Geschichte+
Die Freiherren von Bechburg errichteten die Burg Neu-Bechburg um das Jahr 1250. Sie wechselte mehrfach den Besitzer, darunter die Grafen von Frohburg, Nidau, Thierstein, Kyburg und Buchegg. Im Jahr 1415 ging die Herrschaft und die Burg in den Besitz von Bern und Solothurn über. Ab 1463 war Solothurn alleiniger Eigentümer und richtete dort einen Landvogteisitz ein. Im Jahr 1635 diente die Burg als Residenz des Bischofs von Basel. Mit dem Einfall der Franzosen im Jahr 1798 verlor die Anlage an Bedeutung und wurde danach als Armenhaus, Privatwohnung, Wirtshaus und als Steinbruch genutzt. 1835 erwarb Johannes Riggenbach aus Basel die Burg. Sein Sohn Friedrich begann ab 1880 mit Restaurierungsarbeiten. Im Jahr 1975 wurde die Burg von den Erben Georg Wackernagel-Riggenbachs an Dr. Walter Pfluger-Baumgartner verkauft, der sie der «Stiftung Schloss Neu-Bechburg» übereignete.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Peter van der Wielen
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Lage: 47.2961, 7.7183