Die Burg kann besichtigt werden
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Burg Nassau

Die Burg Nassau, eine Höhenburg, steht auf einem Felskegel oberhalb des gleichnamigen Ortes im Rhein-Lahn-Kreis. Sie ist die Stammburg des Hauses Nassau, das bis heute europäische Königshäuser prägt.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Nassau reichen gesichert bis etwa ins Jahr 1100 zurück. Um 1120 nahmen die Brüder Ruprecht I. und Arnold I. von Laurenburg den Burgberg samt Wohnturm in Besitz und erweiterten die Anlage um 1124. Da sich das Gelände im Besitz des Bistums Worms befand, entbrannte ein langjähriger Streit, der erst 1159 durch Erzbischof Hillin von Trier beigelegt wurde. Die Laurenburger verzichteten auf ihr Allodialrecht und erhielten die Burg als Lehen, woraufhin sie sich fortan „Grafen von Nassau“ nannten, erstmals belegt 1160 mit Heinrich I. Zwischen 1220 und 1230 ließ Heinrich II., genannt „der Reiche“, einen spätromanischen Palas errichten. Nach der Bruderteilung von 1255, bei der die Grafschaft unter Walram II. und Otto I. aufgeteilt wurde, verblieb die Burg Nassau im gemeinsamen Besitz und wurde zur Ganerbenburg. Im frühen 14. Jahrhundert entstand der heute wiederaufgebaute, 33 Meter hohe, fünfeckige Bergfried.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=932
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Lage: 50.3109, 7.7924