Das Schloss kann besichtigt werden
Burg Mühltroff
Die Burg Mühltroff, ein Wahrzeichen der Stadt Pausa-Mühltroff im sächsischen Vogtlandkreis, ist eine ehemalige Wehranlage, die sich zu einem Schloss entwickelte. Ursprünglich als Tieflandburg auf einem Grünsteinfelsen errichtet, reicht ihre Geschichte bis ins frühe Mittelalter zurück.
Geschichte+
Die Gründung der Burg Mühltroff wird im 10. bis 11. Jahrhundert vermutet, wahrscheinlich zur Sicherung der Herrschaft deutscher Kaiser gegen Angriffe der Sorben. Vor 1274 befand sich die Herrschaft Mühltroff im Besitz der Herren von Lobdeburg. Im Jahr 1349 wird das Anwesen als „castrum“ und meißnisches Lehen im Lehnbuch Friedrichs des Strengen erwähnt und diente als Sitz des Vogtes von Plauen. 1357 mussten die Plauener Vögte das Schloss an die wettinischen Markgrafen Balthasar und Wilhelm abtreten, die es anschließend an verschiedene Vasallengeschlechter verliehen. Im Jahr 1380 wurde die Burg während der Guttenberger Fehde durch einen Brand zerstört. Von 1436 bis 1591 war das Schloss im Besitz der Edlen von Sack, bevor es an die Familien von Schönberg und von Lindemann überging. 1601 übernahm die Familie von Mandelsloh das Anwesen, gefolgt von den Herren von Bodenhausen im Jahr 1604, die es bis zu ihrem Aussterben im Jahr 1775 hielten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 50.5404, 11.9302