Privatbesitz
Burg Müddersheim

Die Wasserburg Müddersheim liegt am Rande von Müddersheim, einem Ortsteil von Vettweiß im Kreis Düren. Direkt am Neffelbach gelegen, zeichnet sie sich durch ihre gut erhaltene Architektur aus.
Geschichte+
Die früheste Erwähnung der Burg Müddersheim geht auf das Jahr 1057 zurück, als der Kölner Erzbischof Anno der polnischen Königin Richeza, einer Enkelin Kaiser Ottos II., die Nutznießung überließ. Richeza hatte Polen nach dem Tod ihres Mannes König Mieszko II. verlassen müssen. Nach ihrem Tod fiel die Burg an das Stift St. Kunibert in Köln. Historisch gehörte die Herrschaft Müddersheim nie zum Herzogtum Jülich, sondern war eine kurkölnische Unterherrschaft. Die Ritter von Müddersheim waren die ersten bekannten Lehensträger, urkundlich erwähnt ab 1130. Mitte des 14. Jahrhunderts übernahmen die Herren von Schleiden das Lehen. Im Jahr 1351 verkaufte Johann von Schleiden die Burg an Goedert von Aldenrode. Durch Heirat gelangten Burg und Herrschaft 1426 an die Familie von Kinzweiler. Im 15. und 16. Jahrhundert gab es wechselnde Besitzverhältnisse.
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Lage: 50.7502, 6.6616