Privatbesitz
Burg Marsbach

Die Burg Marsbach, ein Bauwerk mit Festungscharakter, steht im Donautal bei Hofkirchen im Mühlkreis in Oberösterreich. Als ältester Adelssitz des oberen Mühlviertels bietet sie einen Blick über die Donau, der einst für die hier ansässigen Fehderitter von strategischer Bedeutung war.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Marsbach erfolgte im Jahr 1075, als sie als „castrum morspah“ und Raffoldus de morspah genannt wurde. Die Festung befand sich im Eigenbesitz des Bistums Passau, und die Familie Marsbach diente als bischöfliche Ministerialen. Im 13. Jahrhundert kam es zu Auseinandersetzungen um die Burg. So war Heinrich von Marsbach gezwungen, die Burg an den Bischof von Passau auszuliefern, und Otto von Marsbach bemächtigte sich später der Anlage, um die Handelswege unsicher zu machen. Erst 1288 wurde der Streit durch Herzog Albrecht I. von Österreich und Herzog Heinrich von Bayern beigelegt, wobei die Marsbacher mit Besitzungen in Bayern abgefunden wurden und die Burg wieder unter Passauer Herrschaft kam. Die Familie Marsbach starb 1380 aus.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burg_Marsbach_-_Austria_-01.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.4581, 13.8231