Die Burg kann besichtigt werden
Burg Maienfels

Die Burg Maienfels, eine Höhenburg, steht auf einem Bergvorsprung über dem Brettachtal in Wüstenrot-Maienfels, Baden-Württemberg.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Maienfels reichen bis ins Hochmittelalter zurück, mit Baubeginn zwischen 1230 und 1250. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1302 als Sitz einer Seitenlinie der Herren von Neudeck, die später den Namen Maienfels annahmen. Diese Ministerialen dienten den Hohenlohe und pflegten enge Beziehungen zu den Staufern. Ende des 14. Jahrhunderts ging die Burg durch Verkauf an die Hohenlohe über. Ein 1426 geschlossener Burgfriedensvertrag wandelte Maienfels in einen Ganerbenbesitz und ein Kunkellehen um, an dem die Familien von Urbach, von Venningen, von Sickingen und von Weiler Anteile hielten. Als Gegner der umliegenden Reichsstädte gerieten die Burgherren oft in Konflikt. 1441 belagerten die vereinigten Reichsstädte unter Führung von Hall die Burg drei Monate lang und zerstörten große Teile. Nach dem Übergang Weinsbergs an die Pfalz bauten neue Ganerbenfamilien wie die Schott von Schottenstein, Rauch von Winnenden, von Gültlingen, von Remchingen, von Freyberg und von Vellberg die Anlage wieder auf. 1464 trugen sie die Burg dem Pfalzgrafen zu Lehen auf, um Schutz vor den Reichsstädten zu erhalten. Die gleichzeitige Bewohnung durch alle sechs Familien erforderte Erweiterungen.
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Lage: 49.1199, 9.5132