Privatbesitz
Burg Lisberg

In der Gemeinde Lisberg im Landkreis Bamberg in Bayern steht die Burg Lisberg, eine der ältesten erhaltenen Burgen Deutschlands. Sie ist die einzige unzerstörte Burg im gesamten Steigerwald.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Lisberg reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück. Im Jahr 820 wurde sie als „Elitzberg“ erstmals urkundlich erwähnt, als der Burgherr Hiltuvin Ländereien an das Kloster Fulda stiftete. Es wird vermutet, dass die Burg ursprünglich als Gaugrafenburg zum Schutz des Volkfeldgaus diente. Das Geschlecht der Herren von Lisberg trat um 1200 erstmals in Erscheinung. Im Jahr 1398 erhielt der Ansbacher Markgraf Friedrich VI. die Hauptburg als Lehen, während das Hochstift Würzburg das Dorf und die Vorburg zugesprochen bekam. Um 1500 entwickelte sich die Burg zu einer Ganerbenburg. Fabian von Lisberg war der letzte Vertreter seines Adelsgeschlechts. Die Besitzer wechselten häufig; zu ihnen zählten unter anderem die Herren von Lauffenholz, von Thünfeld, von Aschhausen, von Giech und von Milz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.8840, 10.7269