Schloss/BurgLidzbark Warmiński (Heilsberg)

Burg Lidzbark Warmiński (Heilsberg)

Burg Lidzbark Warmiński (Heilsberg)

Museum

In Polen steht die Burg Lidzbark Warmiński, auch bekannt als Heilsberg. Ursprünglich eine Ordensburg des Deutschen Ordens, diente sie später als Residenz der ermländischen Bischöfe.

Geschichte+

Die Geschichte der Burg Lidzbark Warmiński beginnt mit der Eroberung Heilsbergs durch die Ritter des Deutschen Ordens im Jahr 1241. Nach dem Verlust des Ortes im Zweiten Prußenaufstand zwischen 1260 und 1274 wurde der Bau einer befestigten Burg beschlossen, die von 1350 bis 1401 errichtet wurde. Im Jahr 1350 verlegte der Bischof des Ermlandes seinen Sitz von Wormditt nach Heilsberg. Nikolaus Kopernikus lebte von 1504 bis 1510 als Leibarzt seines Onkels, des damaligen Bischofs Lukas Watzenrode, auf der Burg. Nach der ersten polnischen Teilung im Jahr 1795 wurde die Burg von Ignacy Krasicki aufgegeben und diente fortan verschiedenen Zwecken, darunter als Kaserne sowie als Waisen- und Krankenanstalt. Die Erhaltung der Anlage, die ursprünglich zum Abriss vorgesehen war, ist Ferdinand von Quast und Karl Hauke zu verdanken. Obwohl die Stadt Heilsberg im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde, blieb die Burg weitgehend unversehrt.

Lage+

Die Burg Lidzbark Warmiński befindet sich in der Stadt Lidzbark Warmiński (Heilsberg) in der Woiwodschaft Warmińsko-mazurskie (Ermland-Masuren) im nördlichen Polen, auf einer Höhe von etwa 67 Metern über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Heute beherbergt die Burg ein Regionalmuseum und ist für Besucher zugänglich.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Maciek Wegrzyn

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 54.1258, 20.5830