Privatbesitz
Burg Lahneck

Auf einem steilen Felssporn über dem linken Lahnufer, nahe der Lahnmündung in Lahnstein-Oberlahnstein, steht die Burg Lahneck. Ihre symmetrische, länglich-rechteckige Grundform ist charakteristisch für die späten Stauferburgen.
Geschichte+
Erzbischof Siegfried III. von Eppstein, Kurfürst von Mainz, begann den Bau der Burg Lahneck im Jahr 1226, um sein Territorium an der Lahnmündung zu schützen. Die Region, einschließlich Lahnstein und der Silbermine Tiefenthal, war 1220 durch kaiserliches Lehen an Kurmainz gefallen. Im Jahr 1245 wurde die Burgkapelle errichtet und erstmals ein Burggraf namens Embricho von Lahneck erwähnt. König Adolf von Nassau war 1298 Gast auf der Burg, kurz vor seinem Tod in der Schlacht bei Göllheim. Der Lahnecker Burggraf Friedrich Schilling von Lahnstein rächte den König und wurde 1309 nach der Erstürmung der Burg hingerichtet. 1332 gewährte Papst Johannes XXII. einen Ablass für den Besuch der dem Heiligen Ulrich geweihten Burgkapelle. 1338 nahm Kurfürst Heinrich III. von Virneburg von der Burg Lahneck aus am Kurverein zu Rhense teil. Im Jahr 1400 erklärten die vier rheinischen Kurfürsten auf Burg Lahneck König Wenzel für abgesetzt. Später, 1475, ließ Erzbischof Diether II.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Rainer Gindele
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Lage: 50.3063, 7.6125