Privatbesitz
Burg Kreuzau
Im Ort Kreuzau oberhalb der Rur im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen, erhebt sich die Burg Kreuzau, eine Wasserburg.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Kreuzau reichen möglicherweise bis in die Römerzeit zurück, da sie nahe einer alten Römerstraßenkreuzung über der Rur errichtet wurde. Im späten 13. Jahrhundert war Dietrich Schinnemann, ein Vasall des Herzogs Wilhelm I. von Jülich, mit der Burg verbunden. Nach einer gescheiterten Rebellion gegen den Herzog verkaufte Schinnemann die Burg 1384 an das Stift zum heiligen Evangelisten Johannes. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts ging der Besitz an die Familie von Walrave über, gefolgt von der Familie von Raesfeld durch Heirat. Im Jahr 1653 wurde der Wert der Burg gerichtlich auf etwa 4600 Taler geschätzt. 1668 übertrug Anna Stephana von Raesfeld, Äbtissin des Stiftes Bocholtz, das Erbrecht an Oberstleutnant Dietrich Adolf von Torck. Da die Lehnsherren in Jülich mit dieser Übertragung nicht einverstanden waren, ließ von Torck die Hauptburg zerstören. Trotz juristischer Auseinandersetzungen erstritt sein Sohn Kaspar Jadokus 1701 das Eigentum an der Burg, die bis 1883 im Besitz der Familie von Torck blieb.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Burgkreuzau.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.7487, 6.4853