Kulturelle Veranstaltungen
Privatbesitz
Burg Konradsheim

Die Wasserburg Konradsheim in Erftstadt zählt zu den wenigen erhaltenen spätmittelalterlichen Burganlagen in der Region. Ihr Erscheinungsbild prägt die Landschaft im Rhein-Erft-Kreis.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg reichen bis ins Jahr 1337 zurück, als Ritter Arnold von Buschfeld das befestigte Haus errichten ließ. Er übertrug dem Kölner Erzbischof Walram von Jülich das Offenhausrecht, welches dem Erzbischof die Nutzung der Anlage gestattete. Nach Arnolds Tod besetzte Erzbischof Wilhelm von Gennep die Burg und belehnte erst 1354 Arnolds Nachfolger Gerhard Beissel von dem Weyer unter der Auflage, die Befestigungen zu schleifen. Nach mehreren Besitzerwechseln gelangte die Burg an die Familie Haes von Konradsheim. Unter Wilhelm Haes und Agnes von Bernsau wurde die Burg im Jahr 1548 erneuert, wobei ein spätgotischer Erker mit Renaissance-Elementen hinzugefügt wurde. Durch Heirat ging die Burg 1617 an die Herren von Loe über. Im 19. Jahrhundert verfiel die Anlage, wie Zeichnungen aus den Jahren 1864 und 1877 belegen, die fehlende Gebäudeteile und einen eingestürzten Eckturm zeigten. Die Provinzialverwaltung erwarb die Burg 1933 und begann mit Sanierungsarbeiten, die durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen wurden. Nach 1960 erfolgte ein Wiederaufbau, bei dem unter anderem der Nordflügel des Torhauses und der südliche Eckturm rekonstruiert wurden.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.zeche.org/
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Lage: 50.8167, 6.7662