Privatbesitz
Burg Kirspenich

In Bad Münstereifel-Kirspenich im Kreis Euskirchen liegt die Wasserburg Kirspenich. Ursprünglich als Rundlingsanlage auf einer Insel konzipiert, zählt sie aufgrund ihrer wasserumwehrten Vorburg zu den Wasserburgen der Region und ist Teil der „Wasserburgen-Route“.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung eines Adelssitzes in Kirspenich erfolgte im Jahr 1166 mit Hermann von Kirspenich. Im Jahr 1278 ging der Besitz an Gerlach von Dollendorf über, dem auch der Bau der nahegelegenen Burg Arloff zugeschrieben wird. Der viereckige Wohnturm aus Bruchstein, der Ähnlichkeiten mit dem Turm der Burg Arloff aufweist, stammt vermutlich aus dieser Zeit. Bis zur Schlacht von Worringen im Jahr 1288 stand die Burg Kirspenich wahrscheinlich unter der Herrschaft des Kölner Erzbischofs Siegfried von Westerburg. Nach dem Sieg der Jülicher Grafen über den Erzbischof übernahmen diese die Lehnsherrschaft. Im Jahr 1301 wurde die Burg im Erftal explizit als Wasserburg mit separater Vorburg erwähnt, als Gerhard von Alfter sie dem Grafen Gerhard zu Jülich als Lehen und Offenhaus auftrug. Trotz der Jülicher Lehnsherrschaft verblieb die Burg unter der Gerichtsbarkeit Kurkölns. Der ursprünglich freistehende, 28,5 Meter hohe Turm erhielt im 16.
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Lage: 50.5983, 6.7980