Privatbesitz
Burg Kerpen

Auf einem Dolomitsporn in der Vulkaneifel steht die Burg Kerpen. Gelegen in Kerpen, Rheinland-Pfalz, war sie von Adelsgeschlechtern und Besitzstreitigkeiten geprägt.
Geschichte+
Die genaue Entstehungszeit der Burg Kerpen ist unbekannt, doch wird ihre Errichtung Sigibertus de Kerpene oder dessen Sohn Heinrich I. zugeschrieben, die im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurden. Im Jahr 1265 wurde die Burg dem Kölner Erzbischof Engelbert II. von Falkenburg als Lehen übergeben. Später teilten sich Theoderich II. und sein Bruder Wilhelm II. den Besitz. Theoderich III., erwähnt 1299, war der Stammvater dreier Linien, die die Burg als Ganerbenburg gemeinsam besaßen. Konrad von Kerpen-Mörsdorf verkaufte 1346 seinen Anteil an Wilhelm II. von Sombreff, der 1448 weitere Anteile erwarb und schließlich Alleinbesitzer wurde. Nach seinem Tod entbrannten über 200 Jahre andauernde Besitzstreitigkeiten. Durch die Heirat von Wilhelms Schwester Margarete mit Graf Dietrich von Manderscheid-Schleiden gelangte die Burg in den Besitz dieser Grafenfamilie. Dietrich IV. ließ im frühen 16. Jahrhundert eine gotische Burgkapelle errichten. Nach seinem kinderlosen Tod 1593 besetzte Philipp von der Mark die Burg, um Besitzansprüche geltend zu machen. Ein Vergleich 1611 beendete diesen Streit.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=2041
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.3112, 6.7322