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Burg Kallmuth
Die Burg Kallmuth, ein historisches Bauwerk im Stadtteil Kallmuth von Mechernich in Nordrhein-Westfalen, liegt in der Nähe der Kirche St. Georg. Ihre Ursprünge werden im 13. Jahrhundert vermutet.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung eines Ritters von Kallmuth im Jahr 1285 legt die Vermutung nahe, dass die Burg bereits im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Im 14. Jahrhundert tauchte ein Henricus de Calenmunt in den Aufzeichnungen auf. Das Geschlecht derer von Kaelmoutten endete 1515 mit Johann von Kaelmoutten. Anschließend übernahmen die von Friemersdorf genannt Pützfeld den Besitz bis 1749, wobei sie zu diesem Zeitpunkt bereits in Kirspenich ansässig waren und die Burg Kallmuth wahrscheinlich verpachtet hatten. Im Jahr 1770 erfolgte eine Teilung der Burg zwischen Hilger Dahmen und dem Freiherrn von Gymnich zu Kallmuth. Letzterer veräußerte seinen Anteil 1780 an Graf Ambrosius von Spee. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts diente die Burg primär als Pachtgut und wechselte für einige Jahrzehnte in den Besitz von Wilhelm Freiherr von Syberg zu Eicks und Wilhelm von Lommessem. Ambrosius Schmitz erwarb 1908 einen Teil der Anlage, und seine Familie blieb bis 1989 Eigentümer. Die nordöstliche Hälfte der Burggebäude gehörte Karl Seidenfaden. Seit dem 18. Juli 1989 ist die Burg Kallmuth als Baudenkmal eingetragen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:St._Georg_%28Kallmuth%2911.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.5568, 6.6191