Privatbesitz
Die Burg kann besichtigt werden
Burg Kakesbeck

In Lüdinghausen steht die Wasserburg Kakesbeck, die sich durch ihre weitläufige Anlage auszeichnet.
Geschichte+
Die erste Erwähnung des Namens Kakesbeck findet sich bereits im 10. Jahrhundert in einem Register des Klosters Werden. Eine Turmhügelburg an diesem Standort ist für das 11. Jahrhundert belegt. Der Grundstein für die heutige Anlage wurde Anfang des 14. Jahrhunderts gelegt und in den folgenden Jahrhunderten stetig erweitert. In ihrer Blütezeit umfasste die Burg eine Fläche von fast einem Quadratkilometer mit einer Kernburg und fünf durch Gräben gesicherten Vorburgen. Ursprünglich im Besitz der Familie von Kakesbeck, die sie vom Kloster Werden zu Lehen hatte, wechselte die Burg 1322 an Ritter Bernhard von Droste. Später heiratete Heidenreich von Oer in die Familie ein, unter der das Herrenhaus ab 1601 umgestaltet und erweitert wurde. Im Jahr 1684 ging die Burg durch Heirat an die Familie von der Recke über, bevor sie 1738 von den Droste zu Vischering zurückerworben wurde. Ein Brand zerstörte zu Beginn des 19. Jahrhunderts große Teile des Herrenhaus-Obergeschosses, die jedoch wiederaufgebaut wurden. Die ehemalige Burgkapelle wurde 1868 abgetragen. Mitte des 20.
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Lage: 51.8122, 7.4515