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Burg Hornberg
Die Burg Hornberg, eine Spornburg, steht auf einem steilen Bergsporn über dem Neckartal in Neckarzimmern, Baden-Württemberg. Sie ist mit der Geschichte des Ritters Götz von Berlichingen verbunden, der hier einen Großteil seines Lebens verbrachte.
Geschichte+
Die genaue Entstehungszeit der Burg Hornberg ist unbekannt, doch wird ihre Gründung spätestens im 11. Jahrhundert vermutet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahr 1184 als Besitz der Grafen von Lauffen. Nach dem Aussterben dieser Linie ging die Burg durch Heirat an die Herren von Dürn über. Im Jahr 1259 verkauften die Herren von Hornberg die Anlage an den Bischof von Speyer, der fortan die Lehnsherrschaft über die Burg und die umliegenden Dörfer innehatte. Im 14. und 15. Jahrhundert war die Burg Schauplatz häufiger Besitzerwechsel und Verpfändungen, oft auch nur in Teilen. Im Jahr 1464 verkaufte Speyer die gesamte Burg an Lutz Schott von Schottenstein. Nach Auseinandersetzungen mit dem Kurfürsten von der Pfalz, Friedrich dem Siegreichen, der die Burg kurzzeitig eroberte, gelang es Conz Schott von Schottenstein, dem Sohn von Lutz, die Burg 1504 zurückzuerobern und umfassend zu befestigen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Burg_Hornberg_am_Neckar.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.3141, 9.1457