Die Burg kann besichtigt werden
Burg Hoheneck
In Stollberg im Erzgebirgskreis, Sachsen, steht die Burg Hoheneck auf etwa 467 Metern über dem Meeresspiegel. Ihre Geschichte reicht von einer mittelalterlichen Grenzfeste über ein Jagdschloss bis hin zu einer späteren Nutzung als Gefängnis.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Hoheneck liegen in einer mittelalterlichen Grenzfeste, der „Staleburg“, die dem heutigen Ort Stollberg ihren Namen gab. Auf ihren Fundamenten entstand im 16. Jahrhundert ein Jagdschloss. Im 17. Jahrhundert wurde dieses Schloss zu einem Untersuchungsgefängnis umfunktioniert, wofür ein neuer Bergfried, der heutige Uhrenturm, im „Hohen Eck“ errichtet wurde – ein Name, der sich auf das Schloss und später die Siedlung übertrug. Im Jahr 1923 wurde Hoheneck als Stadtteil in Stollberg eingemeindet. Die Anlage diente im 19. Jahrhundert als sächsisches Weiberzuchthaus, zeitweise als Männerhaftanstalt und während des Ersten Weltkriegs als Reservelazarett. Die Nationalsozialisten nutzten es kurzzeitig für politische Schutzhaft, bevor es wieder als Zuchthaus diente.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 50.7045, 12.7839