Museum
Burg Hörde

Im Dortmunder Stadtteil Hörde befindet sich die Burg Hörde, eine einstige Wasserburg, die heute als Museum dient.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Hörde reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als sie nahe der Emscher als Wasserburg erbaut wurde. Eine Urkunde Kaiser Ottos IV. aus dieser Zeit erwähnt die Burg erstmals zusammen mit Albert I. von Hörde, dessen Familie hier ihren Stammsitz hatte. Der bis heute erhaltene Burgturm stammt aus dieser frühen Phase. Ende des 13. Jahrhunderts ging die Burg in den Besitz der Grafen von der Mark über, die sie weiter ausbauten und während der Großen Dortmunder Fehde als Stützpunkt nutzten. Im Zuge dieser Fehde erhielt das Dorf Hörde im Jahr 1340 von Konrad von der Mark die Stadtrechte. Nach dem Jülich-Klevischen Erbfolgestreit fiel die Burg 1614 an Brandenburg-Preußen und beherbergte fortan das Amt Hörde sowie den Sitz des Eichlinghofer Gerichts. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg mehrfach von verschiedenen Truppen besetzt, bis 1673 ein Brand, ausgelöst durch französische Besatzer, Teile der Burg, die Kapelle und zahlreiche Häuser in Hörde zerstörte. Später erfolgte der Wiederaufbau auf den bestehenden Fundamenten.
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Lage: 51.4909, 7.5041