Kunstakademie
Burg Hengebach

Die ovale Ringburganlage Hengebach entstand zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert auf einem Bergrücken, der sich aus dem Rurtal erhebt. Sie prägt das Landschaftsbild von Heimbach in der Eifel.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Hengebach reichen bis ins frühe 11. Jahrhundert zurück, als Godizo von Aspel-Heimbach als erster bekannter Besitzer verzeichnet ist. Nach seinem Tod im Jahr 1011 ging die Burg an Graf Gerhard von Metz über. Durch eine Heirat gelangte sie jedoch in den Besitz von Gerhard von Monterberg, was zu einer Belagerung durch Gerhard von Lothringen und Balderich von Drenthe führte. Nach der Tötung Monterbergs und der Kapitulation der Burgmannen diente Hengebach von 1016 bis 1021 als Rückzugsort für Balderich von Drenthe, der von hier aus Raubzüge unternahm. Die nachfolgende Besitzgeschichte ist zunächst unklar, doch kehrte die Burg schließlich an die Nachfahren Gozilos zurück. Zwischen 1075 und 1094 wird Ethelger von Zülpich als Herr von Hengebach genannt, gefolgt von Hermann I. von Hengebach zu Beginn des 12. Jahrhunderts, der als Stammvater der Familie von Hengebach gilt. Nach dem Aussterben dieser Linie um 1237 wurde die Burg mit den Jülicher Territorien unter Graf Wilhelm IV. von Jülich vereint. Sie verblieb, mit Unterbrechungen, bis zum Ende des 18. Jahrhunderts im Besitz der Grafen und späteren Herzöge von Jülich, bevor sie an die Pfalzgrafen von Pfalz-Neuburg fiel und verfiel. Ein Brand im Jahr 1687 zerstörte die Burg vollständig. Im 19.
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Lage: 50.6334, 6.4794