Die Burg kann besichtigt werden
Kulturelle Veranstaltungen
Burg Hardeg

Die Burg Hardeg erhebt sich in der niedersächsischen Kleinstadt Hardegsen. Ursprünglich im 12. Jahrhundert errichtet, diente sie einst als Regierungssitz und ist heute ein Ort für kulturelle Begegnungen.
Geschichte+
Die Anfänge der Burg Hardeg reichen ins 12. Jahrhundert zurück. Bis etwa 1330 war die erste Burganlage im Besitz der Edlen Herren von Rosdorf. Im Jahr 1324 begannen Conrad und Ludwig von Rosdorf mit dem Bau des Muthauses, auch Moshus genannt, und erweiterten die Anlage. Das 35 Meter hohe Muthaus gilt als das älteste vollständig erhaltene weltliche Gebäude im südlichen Niedersachsen. Die Baumaßnahmen führten jedoch offenbar zu finanziellen Schwierigkeiten für die Herren von Rosdorf. Im Jahr 1379 erwarb Herzog Otto von Braunschweig zu Göttingen, bekannt als Otto der Quade, die Burg. Nach seiner Vertreibung aus Göttingen im Jahr 1380 wurde Hardeg sein Regierungssitz, wo er 1394 verstarb. Später diente die Burg als Witwensitz für Herzogin Margarete. Im Jahr 1560 endete die Zeit der Burg als fürstliche Residenz und Witwensitz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burg_Hardegsen_3.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.6517, 9.8268