Privatbesitz
Burg Güsten

Die Burg Güsten in Güsten, einem Ortsteil von Jülich im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen, ist entgegen ihrem Namen eher ein ehemaliger Gutshof als eine klassische Burg. Ihr heutiges Erscheinungsbild als vierflügelige Anlage stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Geschichte+
Die genaue Gründungsgeschichte der Burg Güsten ist nicht vollständig geklärt. Es wird vermutet, dass die heutige Anlage auf den Fundamenten der mittelalterlichen Harffenburg errichtet wurde, die einst den Vögten der Abtei Prüm als Verwaltungssitz diente. Eine gesicherte Nachfolge der Harffenburg konnte jedoch nicht nachgewiesen werden. Anfang des 19. Jahrhunderts zeigte die Tranchotkarte die Burg Güsten bereits als geschlossene Vierflügelanlage mit einem Grabensystem. Zu dieser Zeit befand sie sich im Besitz der Familie Coenen, ging 1846 an die Familie Bürsgens über und wurde 1956 an einen Neffen vererbt. Um 1980 erwarb Rheinbraun die Anlage, bevor sie 1996 von Familie Hoffarth gekauft und zu einem Reiterhof umgestaltet wurde. Seit dem 11. April 1990 steht der Gebäudekomplex unter Denkmalschutz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=570
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Lage: 50.9570, 6.4321