Privatbesitz
Burg Groppenstein

Nordwestlich von Obervellach, auf einem Felsen über dem Ort Raufen in Kärnten, Österreich, steht die Burg Groppenstein.
Geschichte+
Die Burg Groppenstein wurde 1254 als „turris Cropensteine“ erstmals urkundlich erwähnt, als der Salzburger Erzbischof Philipp Besitzungen an Heinrich Swärhaupt verlieh. Ein Ministerial namens Pabo de Cropensteine war Zeuge dieser Belehnung. Ursprünglich könnte der Burgturm älter sein, der Name leitet sich vom althochdeutschen Personennamen Groppo ab. Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrhunderts ging Groppenstein in den Besitz der Grafen von Görz über. 1342 wurde sie bereits als Feste bezeichnet. Zwischen 1470 und 1480 erfolgte ein Ausbau zur spätmittelalterlichen Wehranlage durch Görzer Ministeriale, wobei Jakob Gröppel von Groppenstein den heutigen Palas errichtete. Nach dem Tod der letzten ihres Geschlechts, Veronika von Groppenstein, 1486, fiel der Besitz an ihre Söhne. Später belehnte Kaiser Maximilian I. Christoph Graf mit der Burg. Die Burg wechselte mehrfach den Besitzer, darunter die Familien Khevenhüller, Hollenegg und von Lind.
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Lage: 46.9417, 13.1825