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Burg Gommern

Die Burg Gommern, ursprünglich eine Wasserburg, ist heute ein Schloss in Sachsen-Anhalt. Ihre Ursprünge reichen bis in das 10. Jahrhundert zurück. Markant ist der freistehende Bergfried, der mit seinen massiven Mauern und seiner Höhe von rund 40 Metern das Landschaftsbild prägt.
Geschichte+
Bereits im 10. Jahrhundert befand sich an der Stelle der heutigen Burg ein slawischer Ringwall auf einem künstlich angelegten Hügel. Ab dem Jahr 948 entstand dort eine Burganlage, bestehend aus Vor- und Kernburg, um die deutsche Landnahme zu sichern. Diese wurde mit Wällen und doppelten Wassergräben verstärkt. Der noch heute erhaltene Bergfried wurde mit drei Meter dicken Mauern errichtet und misst etwa zehn Meter im Durchmesser. Im Jahr 1578 veranlasste der sächsische Kurfürst August den Abriss großer Teile der Burg und beauftragte den Baumeister Paul Buchner mit dem Umbau zu einem Jagdschloss. Hierfür wurden Quarzit-Bruchsteine aus lokalen Steinbrüchen sowie Material aus dem abgetragenen Kloster Plötzky verwendet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.0697, 11.8305