Privatbesitz
Burg Gößweinstein

In der Fränkischen Schweiz, hoch über dem Markt Gößweinstein, steht die Burg Gößweinstein. Diese Festung in Bayern soll Richard Wagner als Inspiration für die Gralsburg in seinem „Parsifal“ gedient haben.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Gößweinstein reichen weit zurück. Vermutlich wurde sie nach Graf Gozwin benannt, der im Jahr 1065 bei einem Einfall in das Gebiet des Würzburger Bischofs ums Leben kam. Eine erste schriftliche Erwähnung der „Goswinesteyn“ findet sich im Jahr 1076, als Kaiser Heinrich IV. den Bischof Burchard II. von Halberstadt dort während des Sachsenkrieges gefangen hielt, was auf eine bereits damals starke Befestigung hindeutet. Später wurde die Burg als Besitz des Bistums Bamberg geführt und diente von 1348 bis 1780 als Sitz eines Vogteiamtes der Bamberger Bischöfe. Im Bauernkrieg 1525 erlitt die Anlage Zerstörungen, wurde aber wiederaufgebaut.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.7704, 11.3343