Privatbesitz
Burg Gaillenreuth

Die Burg Gaillenreuth, heute nur noch in Teilen erhalten, befindet sich in der gleichnamigen Ortschaft im Landkreis Forchheim in Bayern.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Gaillenreuth reichen bis ins Jahr 1122 zurück, als der Bamberger Bischof Otto I. von Mistelbach die Anlage für das Hochstift Bamberg erwarb. Über die ursprünglichen Erbauer gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Eine spätere Erwähnung im Rechtsbuch des Bamberger Bischofs Friedrich von Hohenlohe belegt, dass Bischof Leopold III. von Bebenburg im 14. Jahrhundert finanzielle Mittel zur Erhaltung der Burg an Konrad von Egloffstein zahlte. Zwischen 1353 und 1359 ging die Burg als bischöfliches Lehen in den Besitz der Herren von Egloffstein über, wobei ein Teil in ihr Eigentum überging. Im Jahr 1522 übertrug Konrad XI. von Egloffstein den freieigenen Teil der Burg Bischof Georg III. von Limpurg erneut als Lehen. Während des Bauernkrieges 1525 wurde die Burg niedergebrannt, jedoch von Konz von Egloffstein wiederaufgebaut. Eine weitere Zerstörung erfolgte 1632 im Dreißigjährigen Krieg durch kroatische Truppen. Danach wurde nur der südliche Teil der Burg wiedererrichtet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.7799, 11.2885