Die Burg kann besichtigt werden
Burg Freckleben

Die Burg Freckleben in Sachsen-Anhalt vereint Spuren einer Geschichte von frühen Wallanlagen bis zu gut erhaltenen mittelalterlichen Gebäuden.
Geschichte+
Die Ursprünge der Befestigungsanlage in Freckleben reichen möglicherweise bis in karolingische Zeiten, worauf die ausgedehnten Wallanlagen hindeuten. Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes Frekenlevo findet sich bereits im Jahr 762. Im Jahr 973 wechselte Freckleben im Rahmen eines Gütertauschs in den Besitz von Erzbischof Adalbert von Magdeburg, der dort 981 verstarb. Dies lässt auf einen Adelssitz schließen. Im 12. Jahrhundert waren die Markgrafen der Nordmark aus dem Geschlecht von Stade Eigentümer. Aus dieser Periode stammt der Rundturm der Unterburg, der um 1130 durch einen äußeren Mantel verstärkt wurde. Nach dem Tod des letzten Grafen Udo von Freckleben im Jahr 1130 zog Kaiser Lothar III. die Herrschaft ein und vergab sie als Reichslehen. 1166 erwarb Erzbischof Wichmann von Seeburg die Burg von Kaiser Friedrich I. Um 1200 entstand ein weiterer Bergfried, dessen rechteckiger Grundriss im vierten Obergeschoss in ein Achteck übergeht und der zu Wohnzwecken diente.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.6972, 11.5464