Kulturzentrum
Burg Frankenberg

In Aachen, Nordrhein-Westfalen, erhebt sich die Burg Frankenberg auf einem Felskegel. Ursprünglich ein Adelssitz außerhalb der damaligen Stadtbefestigung Aachens, ist sie heute ein Kulturzentrum.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Frankenberg reichen ins 13. Jahrhundert zurück, vermutlich in dessen zweite Hälfte. Sie diente als Sitz der Vögte, die zum Schutz der Abtei Burtscheid eingesetzt waren. Als Erbauer gilt Arnold I. von Merode, dessen Enkel Edmund von Merode als Vogt belegt ist. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahr 1352. Sie fiel 1391 an Raubritter der Herren von Schönforst, gelangte jedoch bereits 1449 wieder in den Besitz der Familie Merode. Junker Adam III. von Merode-Frankenberg kämpfte im Unabhängigkeitskrieg der Niederlande gegen Spanien, woraufhin spanische Truppen die Burg teilweise zerstörten. Nach seinem Tod ohne männliche Erben im Jahr 1583 fiel die Burg an seinen Onkel Johann von Merode-Houffalize, der sie als Lehen mit der Auflage erhielt, sie wiederherzustellen. Diese Aufgabe wurde erst ab 1637 von seinem Enkel Johann Dietrich und später von dessen Sohn Franz-Ignaz vollendet, wodurch die Burg 1661 wieder bewohnbar war. Nach dem Aussterben der Linie Merode-Houffalize im Jahr 1728 verfiel die Burg, da der Erbe Johann Wilhelm von Merode-Houffalize zu Frenz auf einem anderen Familiensitz wohnte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://en.wikipedia.org/wiki/File:BurgFrankenberg12.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.7678, 6.1039