Privatbesitz
Burg Flamersheim

Die Burg Flamersheim, auch Schloss Flamersheim genannt, ist eine ehemalige Wasserburg am Flämmerbach im Euskirchener Stadtteil Flamersheim im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen.
Die Gründung der Burg geht auf adlige Vögte zurück, die den Kirchenbesitz, einen Fronhof des Kölner Stifts St. Maria ad Gradus, verwalteten und ihre Erbansprüche sichern wollten.
Am 1. Juni 1358 wurde die Burg bereits als zweiteiliger Adelssitz mit einer Vorburg erwähnt.
Später kam die Burg als Jülicher Lehen nacheinander an verschiedene Familien. In den 200 Jahren zwischen 1564 und 1774 wurde die Burg ein Stützpunkt der protestantischen Lehre, für die um 1770 am Markt eine evangelische Kirche gebaut wurde. Die Herren von Quadt, welche von 1564 bis ins Mitte des 18. Jahrhunderts in Flamersheim verweilten, bauten die Hauptburg im Jahre 1776 zu einem zweitürmigen Barockschloss um.
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Lage: 50.6229, 6.8521