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Burg Falkenstein

Die Burg Falkenstein ist eine Höhenburg über dem Markt Falkenstein im bayerischen Landkreis Cham. Ihre Lage auf einem Granitfelsen macht sie zu einem Wahrzeichen der Region.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg reichen bis ins Jahr 1074 zurück, als Bischof Tuto vom Hochstift Regensburg den Granitfelsen befestigen ließ, um das östliche Gebiet des Hochstifts zu schützen. Erste urkundliche Erwähnungen von Rudolf und Otto von Valchenstein stammen aus den Jahren 1129/1130. Um 1150 wurde der Bergfried errichtet. Ende des 12. Jahrhunderts ging die Burg an die Grafen von Bogen über. Nach deren Aussterben im Jahr 1242 erbten die Wittelsbacher den Besitz, doch die Eigentumsverhältnisse waren komplex und führten zu einer Rückgabe an das Hochstift Regensburg. Später gelangte Falkenstein in den Besitz der Hohenfelser, die in zahlreiche Fehden verwickelt waren. Im Jahr 1323 musste Heinrich von Hohenfels-Falkenstein die Burg an König Ludwig IV. verkaufen, der sie 1327 an Landgraf Ulrich von Leuchtenberg weitergab.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.0992, 12.4843