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Burg Eisenhardt

Die Burg Eisenhardt ist eine ehemalige Burganlage am Rand der Stadt Bad Belzig.
Die Burg Eisenhardt liegt auf einer Anhöhe im Hohen Fläming im Bundesland Brandenburg, Landkreis Potsdam-Mittelmark, am südwestlichen Rand der Kreisstadt Bad Belzig.
Die Anhöhe wird als Bricciusberg bezeichnet, worauf die Bezeichnung der in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft befindlichen St.Bricciuskirche hindeutet.
Hier wird eine Höhensiedlung der frühen Bronze- beziehungsweise Eisenzeit vermutet. Nördlich von dieser Höhensiedlung wird der slawische Burgwall burgwardium belizi (vermutlich das Zentrum des slawischen Gaues Ploni, der zum Siedlungsgebiet der Heveller gehörte) aus dem 9. bis 11. Jahrhundert vermutet, das im Jahr 997 Kaiser Otto III. dem Erzstift Magdeburg verlieh. Nach jahrhundertelangen Auseinandersetzungen gelangte unter Albrecht dem Bären der Burgwall im 12./13. Jahrhundert in den Besitz der Askanier.
Zur Höhenburg gehörte die am Fuße gelegene Siedlung Sandberg, in der seit 1161 die dort ansässigen Burgmannen belegt sind. Die Burg wechselte zwischen der Markgrafschaft Meißen, der Markgrafschaft Brandenburg und dem Erzbistum Magdeburg mehrmals ihre Besitzer. 1272 wurde von sächsischer Seite ein Kastellan „von Oppen” eingesetzt, der Grundherr auch der Niemegker Ländereien. Sein Grundbesitz lag sowohl in Brandenburg als auch in Sachsen. Die Burg Eisenhardt wurde im Jahr 1395 durch das Erzbistum Magdeburg belagert und zu großen Teilen zerstört.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.1371, 12.5847