Privatbesitz
Die Burg kann besichtigt werden
Burg Egloffstein

Westlich des Ortes Egloffstein im oberfränkischen Landkreis Forchheim liegt die Burg Egloffstein, eine hochmittelalterliche Adelsburg. Ihre Lage auf einer Felsnase im Trubachtal.
Geschichte+
Die Familie von Egloffstein ist seit 1180 urkundlich belegt, die Burg selbst wurde erstmals 1358 erwähnt, als Albrecht II. von Egloffstein eine Kaplanei stiftete. Ursprünglich im Eigenbesitz der Familie, musste Götz von Egloffstein 1372 nach der Zerstörung seiner Burg Leienfels hierher fliehen. Um eine Belagerung durch den Bamberger Bischof zu verhindern, wurde er 1374 aus dem Familienverband ausgeschlossen. 1376 erzwang der Bischof das Öffnungsrecht für Teile der Burg. Im Ersten Markgrafenkrieg 1449/50 wurde die Burg stark beschädigt, aber zwischen 1482 und 1493 umgebaut. Finanzielle Engpässe führten dazu, dass die Egloffsteiner ab 1509 ihre Besitzanteile dem Hochstift Bamberg zu Lehen auftrugen. Trotz verstärkter Verteidigung fiel die Burg 1504 im Landshuter Erbfolgekrieg an die Nürnberger und wurde teilweise niedergebrannt. Nach dem Wiederaufbau wurde sie 1525 im Bauernkrieg erneut zerstört und nur schleppend wiederaufgebaut.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.7026, 11.2574