Museum
Burg Düben

In Bad Düben steht eine historische Wehranlage auf einem kleinen Hügel am rechten Ufer der Mulde. Ihre Lage an einer Furt über den Fluss machte sie zu einem Ort in der Region.
Geschichte+
Erstmals im Jahr 981 unter dem slawischen Namen "Dibni" erwähnt, war die Burg Düben zunächst im Besitz von Graf Albi, gefolgt von Graf Friedrich von Eilenburg. Im Jahr 1115 eroberte Wiprecht von Groitzsch die Anlage im Zuge der Schlacht am Welfesholz. Später, im Jahr 1291, gelangte die Burg durch Erbvertrag an die Thüringer Landgrafen, die sie als Lehen vergaben. Eine Adelsfehde im Jahr 1450 führte zur vollständigen Zerstörung der Burg. Ab 1530 diente sie als kursächsischer Amtssitz und erlangte Bekanntheit während der Kohlhaseschen Händel. Im Dreißigjährigen Krieg wurde hier 1631 ein Bündnis zwischen Schwedenkönig Gustav II.
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Lage: 51.5921, 12.5805